Vorwort  U.Jünger

Der SeverinsBürgerpreis e.V. schaut auf eine fast 30-jährige Tradition zurück, in der Menschen für ihr Engagement um kölnische Kultur und Brauchtum diesen Preis verliehen bekommen haben. Der langjährige Vorsitzenden Horst Schlüter und sein Nachfolger Franz-Josef Knieps haben diesen Verein im besonderen Maße von der ersten Verleihung im Jahre 1984 bis heute geprägt.

In diesem Jahr bin ich zur neuen Vorsitzenden gewählt worden. Mit diesem Wechsel übergeben die Gründungsmitglieder der nächsten Generation die Verantwortung.
Ich freue mich, dass ich diese Aufgabe übertragen bekommen habe und das fortsetzen darf, wofür meine Vorgänger sich eingesetzt haben. An dieser Stelle möchte ich mich für ihr unermüdliches Engagement bedanken. Sie haben uns, ihren Nachfolgern, einen Verein in die Hände gelegt, der eine hohe Akzeptanz erlangt hat.

Nach wie vor gilt es, im Severinsviertel genau hin zuschauen, wo die Personen agieren, die sich mit Freude für die Förderung von Kunst, Kultur und kölnisches Brauchtum einsetzen. Dafür sollen sie auch in Zukunft die Ehrung erhalten.

Denn sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung von kölscher Lebensart. Der kölsche Charme zeichnet das Severinsviertel als eines der liebenswertesten Viertel von Köln aus. Dies gilt es zu bewahren!

Ursula Jünger
Vorsitzende
Köln, September 2011

Vorwort F.-J. Knieps

Der SeverinsBürgerpreis wird im Jahre 2008 zum 25. Mal verliehen. Grund genug einmal inne zu halten und 25 Jahre Revue passieren zu lassen.
Sieht man sich die Liste der Preisträger an, verblüfft und erstaunt die Vielfalt der Ausgezeichneten.

Vom bildenden Künstler, über den Maler, den Schriftsteller, den Archäologen und die Schulleiterin bis hin zur darstellenden Kunst ist alles vertreten, was das Severinsviertel lebens- und liebenswert macht.

Genau dies hatten die Urheber dieses Preises beabsichtigt.
Anhand der Mentalität der Kölner und hier besonders derjenigen, die im Severinsviertel geboren, leben oder arbeiten, soll die Kölner Lebensart deutlich gemacht werden.
Dies bedeutet aber nicht sich abkapseln, in eigenem Veedelsstolz ersticken, nein es bedeutet gleichzeitig, sich öffnen für Neues. Es bedeutet aber auch das Mitnehmen von “Immis“, von neuen Mitbewohnern. Integration ist ein oft und gern verwendetes Wort, bei uns im Severinsviertel ist sie gelebte Tradition. Darum ist die Verleihung des Severins Bürgerpreis heute so wichtig wie damals.
Auf der einen Seite das Bewahren und die Würdigung alter, wichtiger kultureller Güter und Traditionen, auf der anderen Seite die Einbindung von neuen und spannenden Kulturen und Mitmenschen.
Dieser Voraussetzung entsprechen alle bisherigen Preisträger in besonderer Weise.
In diesem Sinne wünsche ich dem SeverinsBürgerpreis noch viele erfolgreiche Jahre, damit das Severinsviertel auch nach Jahren noch eines der liebenswertesten Viertel von Köln sein wird.

Franz-Josef Knieps
Köln, September 2008